Bildquelle: Hochwschwarzwald-Tourismus GmbH

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Eggingen, 30.10.2020

Bundesweite Maßnahmen zur Eindämmung der Corona-Pandemie

 

Im Download-Bereich steht eine Übersicht von Maßnahmen, die deutschlandweit ab dem 02.11.2020 in Kraft treten, um die Corona-Pandemie einzudämmen. Diese Maßnahmen gelten vorerst bis Ende November 2020.

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Eggingen, 25.10.2020, 16.18 Uhr

Landkreis Waldshut überschreitet die Grenze von 50 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohnern in 7 Tagen - Landratsamt erlässt eine  Allgemeinverfügung

Die Allgemeinverfügung steht auf der dieser Seite untergeordneten Download-Seite zum Ausdruck bzw. zum Lesen bereit.

 

 

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Eggingen, 21.10.2020, 16.15 Uhr

Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger,

 

seit Anfang März hat die Corona-Pandemie den gesamten Erdball voll im Griff. Schon damals hat sich abgezeichnet, dass sich die Epidemie zu einer globalen Pandemie entwickeln wird und es war schnell klar, dass nur durch konsequente Maßnahmen die weitere Ausbreitung verzögert (nicht verhindert) werden kann. Hat man damals noch gehofft, die Pandemie über die warmen Sommermonate in den Griff zu bekommen, so müssen wir auf Grund der Erfahrungen in den letzten Wochen feststellen, dass sich diese Hoffnung leider nicht erfüllt hat bzw. erfüllen wird, im Gegenteil: auf Grund von z.T. unverständlichem und unsozialen Verhalten, aber auch dem Nichtbeachten der Abstands- und Hygienemaßnahmen und dem pflichtbewussten Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung, insbesondere bei privaten Feierlichkeiten und Anlässen, sind die täglichen Infektionszahlen in den vergangenen Wochen rasant und bedrohlich angestiegen. Auch in unserer Gemeinde stellen wir fest, dass sich immer mehr Bürgerinnen und Bürger mit dem Corona-Virus anstecken bzw. als Kontaktpersonen zu Infizierten ausgemacht werden und sich deshalb in Quarantäne begeben müssen. Wir befinden uns z.Zt. in einer sehr ernsten Phase der Corona-Pandemie. Sie breitet sich viel schneller aus als zu Beginn vor gut einem ½ Jahr, wohl wissend, dass damals noch nicht so viel getestet wurde, wie in der Gegenwart. Der vergleichsweise entspannte Sommer ist vorbei und es stehen uns schwerwiegende Monate bevor, da wir nun, im Gegensatz zu Anfang des Jahres, in die kalte und sowieso schon grippegefährdete Jahreszeit kommen. Wie der Winter wird, wie unser Weihnachten wird, das entscheidet sich in den kommenden Tagen und Wochen. Nicht umsonst hat die Bundeskanzlerin in der vergangenen Woche einen dringenden Appell an alle Bürgerinnen und Bürger gerichtet, den ich ohne Abstriche an Sie alle weitergebe:

Sowohl der Bundes- und unserer Landesregierung, aber auch mir persönlich als Bürgermeister und somit auch als verantwortliche Ortspolizeibehörde sind uns bewusst, dass der o.g. Appell nicht nur hart klingt, sondern dass er im Einzelfall auch ein schwerer Verzicht darstellt, aber: dieser Verzicht muss nur zeitweilig geleistet werden

Keiner von uns möchte einen 2. Lock-Down für unsere Geschäfte und die Wirtschaft; keiner der Erziehungsberechtigten kann ein Interesse an einer erneuten Schließung unseres Kindergartens und unserer Grundschule und der weiterführenden Schulen haben. Jede / Jeder Einzelne von Ihnen entscheidet durch sein Handeln und Verhalten, ob und wie wir es gemeinsam über die Wintermonate schaffen. Wir müssen jetzt alles tun, damit das Virus sich nicht weiter unkontrolliert ausbreitet. Jede / Jeder Einzelne kann mit der Einhaltung des Mindestabstands und der Hygieneregeln sowie durch das Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes dazu beitragen, dass die Zahlen wieder heruntergehen.

Die Wissenschaft sagt ganz klar:

Die Ausbreitung des Virus hängt direkt an der Zahl der Kontakte, der Begegnungen, die jeder von uns hat. Wenn alle ihre Begegnungen außerhalb der eigenen Familie jetzt eine Zeit lang deutlich verringern, dann kann es gelingen, den Trend zu immer mehr Infektionen zu stoppen und umzukehren. Wir sind vergleichsweise gut durch das erste ½ Jahr der Corona-Pandemie gekommen. Das ist uns gelungen, weil wir zusammengestanden sind und die Regeln eingehalten haben, aus Rücksicht und Vernunft! Das ist z.Zt. das wirksamste Mittel, das wir derzeit gegen die Pandemie haben!

Am vergangenen Wochenende hat die Landesregierung die 3. und somit höchste Pandemiestufe ausgerufen; sie gilt seit vergangenen Montag, 19.10.2020. Um die aktuelle Entwicklung zu bremsen, wurden daher weitere, landesweite Maßnahmen ergriffen. Hierbei handelt es sich im Wesentlichen um die folgenden Regelungen:

Mit der Ausrufung der 3. Pandemiestufe sind wir als Träger unseres Kindergartens „Regenbogen“ angehalten worden, folgende Maßnahmen bindend zu veranlassen:

Montag – Freitag von 07.00 bis 14.00 Uhr

Für die Dauer der 3. Pandemiestufe entfällt somit die Nachmittagsbetreuung!

Mögliche neue, kurzfristige Informationen zu diesem Thema werden den Eltern / Erziehungsberechtigten über die Kindergarten-App mitgeteilt!

Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger, auch wenn es, je länger es dauert, umso schwerer fällt, weiterhin z.T. große Einschnitte hinzunehmen, bitte ich Sie eindringlich, Menschenansammlungen zu meiden, die Hygieneregelungen und die Regeln der Schutzverordnungen einzuhalten und den Appell unserer Kanzlerin erst zu nehmen.

Wie bereits zuvor erwähnt, entscheidet jede / jeder Einzelne von Ihnen durch sein zukünftiges Handeln und Verhalten, ob und wie wir es gemeinsam über die Wintermonate schaffen! Jede / Jeder Einzelne trägt durch seine Verantwortung und sein Handeln zum Erfolg der Maßnahmen bei. Ich danke Ihnen ganz herzlich, wünsche Ihnen und uns alles Gute und vor allem „bliebet si g´sund“!

Ihr

Karlheinz Gantert

Bürgermeister

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Verordnung der Landesregierung über infektionsschützende Maßnahmen gegen die Ausbreitung des Virus SARS-CoV-2 (Corona-Verordnung - Corona-VO)

Eggingen, 19.10.2020, 11.50 Uhr

Am 18.10.2020, hat die Landesregierung die Verordnung über infektionsschützende Maßnahmen gegen die Ausbreitung des Virus SARS-Cov-2 (Corona-Verordnung - Corona-VO) vom 23.06.2020 mit Gültigkeit ab 19.10.2020 geändert. Diese steht auf der dieser Seite untergeordneten Download-Seite zum Download bereit.

 

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CORONA: Wichtige Hinweise für die Rückkehr aus dem Ausland

Eggingen, 03.08.2020, 08.50 Uhr

Mit Blick auf die Ferien- und Reisezeit bitten wir nochmals ausdrücklich um Beachtung der Corona-Verordnung Einreise-Quarantäne (CoronaVO EQ).

Diese bestimmt, dass Personen, die aus dem Ausland nach Baden-Württemberg einreisen und sich zu einem beliebigen Zeitpunkt innerhalb von 14 Tagen vor Einreise in einem Risikogebiet aufgehalten haben, verpflichtet sind, sich unverzüglich nach der Einreise auf direktem Weg in die eigene Häuslichkeit oder eine andere geeignete Unterkunft zu begeben und sich für einen Zeitraum von 14 Tagen nach ihrer Einreise ständig dort abzusondern (häusliche Quarantäne). Die Liste der Risikogebiete wird in der jeweils gültigen Fassung auf der Webseite des Ministeriums für Soziales und Integration veröffentlicht (www.sozialministerium.baden-wuerttemberg.de).

Die betreffenden Personen sind weiter verpflichtet, sich unverzüglich bei uns auf dem Rathaus zu melden und uns über die erfolgte Einreise und die häusliche Quarantäne zu informieren. Das Gleiche gilt beim Auftreten von Symptomen, die auf eine Erkrankung mit COVID-19 im Sinne der dafür jeweils aktuellen Kriterien des Robert-Koch-Instituts hinweisen!

Die häusliche Quarantäne kann entfallen, wenn ein ärztliches Zeugnis in deutscher oder in englischer Sprache aus einem Mitgliedsstaat der EU oder einem sonstigen vom Robert Koch Institut veröffentlichen Land (www.rki.de/covid-19) vorgelegt wird, das bei Einreise nicht älter als 48 Stunden ist. Die häusliche Quarantäne kann verkürzt werden, wenn auf eigene Kosten ein ärztliches Zeugnis (negativer Test) des Hausarztes vorgelegt wird. Bei telefonischer Kontaktaufnahme mit dem Hausarzt ist von den betreffenden Personen auf die Reiserückkehrer-Situation und die häusliche Quarantäne hinzuweisen. Weitere Ausnahmen gelten für Beschäftigte in systemrelevanten Tätigkeiten mit entsprechendem Nachweis, für Aufenthalte aus bestimmten beruflichen oder medizinischen Gründen oder einer Aufenthaltsdauer im Ausland von weniger als 48 Stunden.

Doch auch bei Entfall oder Verkürzung der Quarantänepflicht empfehlen wir, in den folgenden 14 Tagen nach Einreise aufgrund der weiter bestehenden Inkubationszeit auf mögliche Symptome zu achten und die allgemeinen Hygieneregeln konsequent einzuhalten.

 

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Kindergarten „Regenbogen“ nimmt
ab Montag, 29. Juni 2020, wieder den Regelbetrieb auf

Eggingen, 23.06.2020, 12.06 Uhr

Liebe Eltern, liebe Erziehungsberechtigte, liebe Kinder,

endlich ist es wieder soweit. Nach 105 Tagen der Schließung bzw. der (erweiterten) Notbetreuung und eines eingeschränkten Regelbetriebs freuen wir uns sehr darauf, dass unser Kindergarten „Regenbogen“ am kommenden Montag, 29. Juni 2020, wieder seinen Regelbetrieb aufnehmen darf. Durch einige erforderliche Änderungen der Corona-Verordnung hat die Landesregierung die Grundlage für die vollständige Öffnung und für eine Rückkehr zu einem Regelbetrieb unter Pandemiebedingungen geschaffen. Die vollständige Öffnung der Kindertageseinrichtungen ist dringend nötig: Für die Kinder sind die sozialen Kontakte mit Gleichaltrigen auch mit Blick auf die seelische Gesundheit von großer Bedeutung. Für die Eltern ist die Vereinbarkeit von Beruf und Familie damit wieder leichter möglich. Nachfolgend lassen wir Ihnen folgende Informationen für die Rückkehr zum Regelbetrieb unter Pandemiebedingungen zukommen, mit der Bitte um Beachtung.

  1. Die (erweiterte) Notbetreuung entfällt ab dem 29.06.2020.

  2. Grundvoraussetzung für die Teilnahme am Regelbetrieb ist die Abgabe einer schriftlichen Gesundheitsbestätigung für jedes einzelne Kind durch die Eltern bzw. der/des Erziehungsberechtigten. Sollte diese Gesundheitsbestätigung nicht vorliegen, ist die Kindergartenleitung berechtigt, das Kind von der weiteren Betreuung auszuschließen. Die Gesundheitsbestätigung steht auf unserer Homepage unter „www.eggingen.de / Die Gemeinde / Das Corona-Virus / Downloads / Gesundheitsbestätigung 29.06.2020“ zum Download bereit und ist beim ersten Bringen des Kindes bei den Erzieherinnen abzugeben! Zur Vorab-Info: Diese Erklärung ist auch zu Beginn des neuen Kindergartenjahres 2020/2021 (nach den Sommerferien) erneut für jedes einzelne Kind abzugeben!

  3. Eine Abstandsregelung für die Kinder gibt es ab sofort keine mehr! Erwachsene, die sich auf dem Grundstück bzw. im Gebäude des Kindergartens aufhalten, sollen das Abstands-gebot von 1,5m zueinander einhalten!

  4. Hinsichtlich der Gruppenanzahl, der Gruppengrößen und den Betreuungszeiten gelten die Regelungen wie vor Corona und sind für alle Beteiligten verlässlich.

  5. Die Neuaufnahme sowie die Eingewöhnung von Kindern ist nach Rücksprache mit der Kindergartenleitung wieder möglich. Die „Schnupperstunde“ wird vorerst nicht durchgeführt!

  6. Elterngespräche können / dürfen nach Abklärung mit den Erzieherinnen unter Einhaltung der Abstands- und Hygieneregelung wieder im Kindergarten durchgeführt werden; sie können auch weiterhin telefonisch geführt werden.

  7. Das Betreten des Kindergartens ist für die Eltern / Erziehungsberechtigten nur mit Tragen eines Mund-/ Nasenschutzes und durch Hand-Desinfektion zulässig .

  8. Die Eltern / Erziehungsberechtigten dürfen ihre Kinder lediglich bis zur Tür des jeweiligen Gruppenraumes begleiten; das Betreten des Gruppenraumes ist zu unterlassen.

  9. Lediglich im Rahmen der Eingewöhnungsphase eines Kindes ist es einem Elternteil / Erziehungsberechtigten erlaubt, den Gruppenraum unter Einhaltung der Abstands- und Hygieneregelung zu betreten.

An dieser Stelle bedanken wir uns ganz herzlich bei Ihnen für Ihr großes Engagement und Ihren Einsatz, den Sie in den vergangenen 105 Tagen gezeigt und vollbracht haben!

 

Es grüßt Sie herzlich

Ihr Kindergarten-Team und

Ihre Gemeindeverwaltung

 

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Neue Auslgegungshinweise

Stand: 08.06.2020

Eggingen, 09.06.2020, 08.10 Uhr

Neue Auslegungshinweise zur Corona-Verordnung, welche Geschäfte geschlossen bleiben müssen (Stand: 08.06.2020) stehen auf der dieser Seite untergeordneten Download-Seite zum Download bereit.

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Aufhebung des eingeschränkten Rathaus-Service;
-keine Terminvereinbarung mehr notwendig

Eggingen, 25.05.2020

Nachdem wir aufgrund der anhaltenden Corona-Krise unseren persönlichen Service im Rathaus seit dem 23.03.2020 nur noch sehr eingeschränkt anbieten konnten, seit ein paar Tagen langsam aber stetig diverse Lockerungen im alltäglichen Leben eingeführt werden, haben auch wir von Seiten der Verwaltung den eingeschränkten Rathaus-Service aufgehoben. Unsere Rathaus-Türen stehen, wie vor Corona gewohnt, wieder während der üblichen Öffnungszeiten ohne Terminvereinbarung und ohne telefonische Anmeldung für Sie offen.

Trotzdem bitten wir Sie, innerhalb unseres Rathauses die Abstands- und Hygiene-Vorschriften zu beachten!

Selbstverständlich dürfen Sie auch weiterhin gerne per Telefon oder per E-Mail mit uns Kontakt aufnehmen.

Ich bedanke mich an dieser Stelle sowohl persönlich als auch im Namen meiner Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter für Ihr großes Verständnis, das Sie in den vergangenen Wochen für unsere Service-Einschränkung aufgebracht haben.

Herzlichen Dank

Ihr

Karlheinz Gantert

Bürgermeister

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Elterninformation zur geplanten weiteren

Öffnung des Kindergartens

Eggingen, 18.05.2020, 17.55 Uhr

 

Liebe Eltern, liebe Erziehungsberechtigte,

das Land Baden-Württemberg hat bereits am 07. Mai 2020 angekündigt, dass die Kitas ab dem 18.05.2020 mit einem eingeschränkten Regelbetrieb mit bis zu 50% der Kinder, die normalerweise die Einrichtung besuchen, geöffnet werden. Leider wurden seitens des Kultusministeriums bisher kaum bzw. nur wenige konkrete Aussagen über die detaillierte Umsetzung gemacht, insbesondere welche Kinder die erweiterte Betreuung in Anspruch nehmen dürfen und welche nicht.

Eine konkrete Aussage wurde von Seiten des Kultusministeriums einzig in Sachen "erweiterte Notbetreuung" gemacht: Kinder, die bereits die Voraussetzungen für die erweiterte Notbetreuung erfüllen, werden weiterhin vorrangig aufgenommen.

Die weiteren Aussagen von Seiten des Kultusministeriums sind dann sehr vage bzw. ungenau. Es heißt dann sinngemäß: stehen weitere freie Plätze/Kapazitäten bis zum Erreichen der 50%-Belegung zur Verfügung, soll die Kindergartenleitung bzw. der Träger (in unserem Fall die Gemeinde) in Eigenverantwortung entscheiden, welche Kinder die restlichen freien Plätze erhalten sollen.

Wir haben uns daher zusammen mit der Kindergartenleitung Gedanken darüber gemacht, wie wir es bewerkstellingen können, dass alle Kinder zumindest  zeitweise die Einrichtung besuchen können und wie wir die weitere Öffnung mit max. 50% unter Berücksichtigung der räumlichen Gegebenheiten, dem uns zur Verfügung stehenden Personal und den bestehenden Notgruppen umsetzen können, falls dies von den Eltern / Erziehungsberechtigten gewünscht ist.

Deshalb sind wir zusammen mit der Kindergartenleitung übereingekommen, dass wir ab kommenden Montag, 25.05.2020, die einzelnen, bestehenden Gruppen, so wie sie vor Corona (also vor dem 17.03.) eingeteilt waren, je zur Hälfte aufteilen; diese zur Hälfte reduzierten Gruppen werden dann im wöchentlichen Wechsel betreut. Die Kinder, die für die erweiterte Notbetreuung angemeldet sind bzw. noch werden, fallen nicht unter den Wechselrhytmus.

Am kommenden Mittwoch, 20.05.2020, werden die Eltern / Erziehungsberechtigten einen persönlichen Elternbrief des Kindergartens erhalten. Darin werden sie darüber informiert, mit welchen Kindern die wöchentliche Betreuung ab kommenden Montag, 25.05.2020, begonnen wird und welche Kinder eine Woche später an der Reihe sind.

Liebe Eltern, liebe Erziehungsberechtigte,

wir (Gemeinde und Kindergartenleitung) sind uns sehr wohl bewusst, dass die von uns vorgesehene erweiterte Betreuung, so wie sie von Seiten des Kultusministeriums vorzeitig angekündigt worden ist, auch nach wie vor nicht vollumfänglich Ihren Wünschen entsprechen wird. Aber wir sind der festen Überzeugung, dass die von uns vorgesehene Betreuung im wöchentlich Rhytmus eine für alle Beteiligten gerechte Lösung darstellt (falls es in Zeiten von Corona überhaupt "Gerechtigkeit" gibt).

Und so bitten wir weiterhin um Ihr Verständnis für Entscheidungen, die von uns getroffen werden müssen!

Auf jeden Fall freuen sich unsere Erzieherinnen schon jetzt darauf, wenn sie nach über 9 Wochen Abwesenheit endlich wieder "alle ihre" Kinder sehen und betreuen dürfen!

Ihre Gemeindeverwaltung und Ihr Kindergarten-Team

 

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Änderungen bei Bestattungen / Beerdigungen

Eggingen, 06.05.2020, 19.56 Uhr

Das Kultusministerium hat Anfang Mai eine geänderte Verordnung für den Bereich von Gottesdiensten, religiösen Veranstaltungen und Bestattungen / Beerdigungen wie folgt erlassen:

Veranstaltungen und sonstige Ansammlungen in Kirchen, Moscheen, Synagogen und die Zusammenkünfte anderer Glaubensgemeinschaften sind in geschlossenen Räumen wieder erlaubt, allerdings nur unter strengen Hygiene- und Abstandsvorschriften. In der "Verordnung des Kultunsministeriums über infektionsschützende Maßnahmen gegen die Ausbreitung des Virus SARS-Cov-2 im Bereich von Gottesdiensten und weiteren religiösen Veranstaltungen und Ansammlungen sowie Bestattungen" sind die genauen Hygiene- und Abstandsvorschriften geregelt. Ebenso sind seit neuestem auch wieder Trauerfeiern in der Kirche möglich. In der Kirche ist die Zahl der Gottesdienstbesucher entsprechend der Größe der Räumlichkeiten geregelt. Bei der Bestattung selbst auf dem Friedhof ist die Zahl der Teilnehmer auf 50 begrenzt.

 

An allen Veranstaltungen müssen die beteiligten Personen die Maßnahmen zum Infektionsschutz, insbesondere einen Abstand von mindestens 1,5 Metern zur nächsten Person, einhalten. Ausnahmen vom Mindestabstand sind nur bei hilfsbedürftigen Personen zulässig. In der Kirche selbst gilt ein Mindestabstand von 2,00m.

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Aussetzung der Kindergartengebühren auf Grund der Schließung des Kindergartens durch die Corona-Pandemie

Eggingen, 04.05.2020, 12.20 Uhr

Liebe Eltern, liebe Erziehungsberechtigte,

auf Grund der Verordnung der Landesregierung vom 17.03.2020 haben wir Mitte März u.a. auch unseren Kindergarten schließen müssen. Sie, die Eltern und Erziehungsberechtigten, müssen seit Dienstag, 17. März 2020, Ihre Kinder zu Hause behalten und selber die Betreuung Ihrer Kinder während der sonst üblichen und von Ihnen gewohnten Kindergartenzeiten übernehmen und organisieren. Für manche Eltern und Erziehungsberechtigten bedeutet die Organisation der Kinderbetreuung einen ziemlichen Kraftakt, zumal viele von Ihnen selber berufstätig sind.

Ferner kommt hinzu, dass der eine oder andere auch um seinen Job bangen oder aber zumindest mit Kurzarbeit zu rechnen hat. Finanzielle Sorgen und Ängste kommen verständlicherweise auf.

Von Seiten der Gemeinde kann ich Ihnen, wie bereits im März geschehen, versichern, dass wir Ihnen für die Dauer, in der Ihre Kinder nicht in unserem Kindergarten betreut werden konnten bzw. durften, keine Kindergartengebühren erheben bzw. diese Ihnen zurückerstatten oder stunden werden. Genauere Informationen werden wir Ihnen, auch nach Abklärung mit den anderen Gemeinden des Landkreises sowie des Städte- und Gemeindetags zukommen lassen bzw. Sie darüber informieren! Für die Kinder, die sich in der "Notbetreuung" befinden, werden die Kindergartengebühren entspr. der Gebührensatzung erhoben.

Da wir alle nach wie vor nicht wissen, wie lange dieser Zustand noch anhalten wird, bitte ich um Verständnis, dass ich Ihnen noch keine verlässlichen Angaben sowohl über die Art (Erstattung, Stundung, Aussetzung etc.), den Zeitraum und die Höhe machen kann.

Ich wünsche Ihnen allen, dass Sie auch weiterhin gut durch die nächsten Wochen kommen und gesund bleiben

Ihr

Karlheinz Gantert

Bürgermeister

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Neue Auslegungshinweise zur Corona-Verordnung vom 04.05.2020, Stand 09.00 Uhr

Eggingen, 03.05.2020, 00.10 Uhr

Das Wirtschaftsministerium hat eine aktualisierte Liste mit Auslegungshinweisen zu § 4 Corona-VO erstellt. Es wird um Beachtung gebeten. Die aktuelle Fassung steht auf der dieser Seite untergeordneten Download-Seite zum Ausdruck bereit.

 

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Zugverkehr im Wutachtal wird wieder aufgenommen

Eggingen, 28.04.2020, 15.12 Uhr

Im Wutachtal werden ab Montag, 04. Mai 2020, bis zum Beginn der Pfingstferien am 29. Mai wieder drei der vier Zugpaare von Waldshut über Tiengen, Lauchringen, Wutöschingen und Eggingen bis nach Stühlinjgen verkehren. Das sind die Regionalbahnen mit der Abfahrt ab Waldshut um 07.04 Uhr, 11.22 Uhr, und 13.22 Uhr. Lediglich die um 15.22 Uhr in Waldshut abfahrende Regionalbahn nach Stühlingen entfällt vorerst. Von Stühlingen zurück fahren die Regionalbahnen um 07.52 Uhr, 12.12 Uhr und 14.28 Uhr. Nach der vorübergehenden Einstellung des Zugbetriebs aufgrund der Corona-Krise und der damit bedingten Schulschließungen hat die DB Regio auf die Forderungen von Gemeinden und Schulen reagiert. Laut Heiko Focken von der Nahverkehrsgesellschaft Baden-Württemberg werden die von Mai bis Oktober an Sonn- und Feiertagen von Waldshut nach Weizen fahrenden Pendel-Züge frühestens am 14. Juni in Betrieb gehen.

 

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Maskenpflicht ab Montag, 27.04.2020 beim Einkaufen und in öffentlichen Verkehrsmitteln

Eggingen, 24.04.2020, 12.49 Uhr

Ab kommenden Montag, 27.04.2020, ist die Bevölkerung in Baden-Württemberg verpflichtet, beim Einkaufen und in öffentlichen Verkehrsmitteln Mund und Nase zu bedecken. Damit ist ausdrücklich kien medizinischer Mundschutz gemeint, es genügt ein Schal, Tuch, oder eine selbst gemachte oder gekaufte Stoffmaske. Eine Bedeckung von Mund und Nase kann helfen, die Verbreitung des Virus zu bremsen. Wenn alle eine Alltagsmaske tragen, schützen wir uns gegenseitig und helfen mit, die Verbreitung des Virus weiter zu verlangsamen und somit Menschenleben zu retten. Die Kontaktbeschränkungen und Abstandsregeln gelten jedoch trotzdem weiterhin und  sind auch beim Tragen der Masken einzuhalten.

In diesen Zeiten ist das Tragen einer Alltagsmaske ein Symbol der Verantwortung. Es zeigt, dass wir aufeinander Acht geben und alles tun, um die Folgen der Corona-Pandemie einzudämmen.

Ihre Gemeindeverwaltung

 

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Verordnung über infektionsschützende Maßnahmen bei Gottesdiensten und Bestattungen

Eggingen, 02.04.2020, 16.45 Uhr

Zur Verzögerung der Ausbreitung des Coronavirus hat das Kultusministerium eine Verordnung über infektionsschützende Maßnahmen im Bereich von Gottesdiensten, religiösen Veranstaltungen sowie Bestattungen erlassen.

Verordnung des Kultusministeriums über infektionsschützende Maßnahmen gegen die Ausbreitung des Virus SARS-Cov-2 im Bereich von Gottesdiensten und weiteren religiösen Veranstaltungen, Ansammlungen und Zusammenkünften sowie Bestattungen

Auf Grund von § 32 Satz 2 in Verbindung mit den § 28 Absatz 1 Satz 1 und 2 des Infektionsschutzgesetzes (IfSG) vom 20. Juli 2000 (BGBl. I S. 1045), das zuletzt durch Artikel 1 des Gesetzes vom 10. Februar 2020 (BGBl. I S. 148) geändert worden ist, sowie § 3 Abs. 4 S. 2 der Verordnung der Landesregierung über infektionsschützende Maßnahmen gegen die Ausbreitung des Virus SARS-Cov-2 (Corona-Verordnung – CoronaVO) vom 17. März 2020 (in der Fassung vom 28. März 2020, PDF) wird verordnet:

Veranstaltungen und sonstige Ansammlungen in Kirchen, Moscheen, Synagogen und die Zusammenkünfte anderer Glaubensgemeinschaften sind grundsätzlich untersagt.

Als Ausnahmen von der genannten Untersagung von Veranstaltungen, Ansammlungen und Zusammenkünften sowie im Hinblick auf Bestattungen mit und ohne Beteiligung von Kirchen, Religions- und Glaubensgemeinschaften sind zulässig: 

  1. Unaufschiebbare religiöse Zeremonien, wie ggf. Taufen und Eheschließungen, im engsten Familien- und Freundeskreis mit nicht mehr als fünf teilnehmenden Personen. Der oder die Geistliche ist auf den teilnehmenden Personenkreis nicht anzurechnen. 
  2. Gottesdienste in kleinstem Rahmen zur Aufzeichnung oder medialen Verbreitung.
  3. Gottesdienste, an denen ausschließlich in häuslicher Gemeinschaft, wie beispielsweise in Klosterkonventen, lebende Mitglieder religiöser Gemeinschaften teilnehmen.
  4. Erd- und Urnenbestattungen sowie Totengebete, wenn diese Feiern unter freiem Himmel mit nicht mehr als fünf teilnehmenden Personen sowie mit weiteren teilnehmenden Personen, die 
    1. in gerader Linie verwandt sind, wie beispielsweise Eltern, Großeltern, Kinder und Enkelkinder oder
    2. in häuslicher Gemeinschaft miteinander leben

sowie deren Ehegatten, Lebenspartnerinnen oder Lebenspartner oder Partnerinnen und Partnern, stattfinden.

Der oder die Geistliche bzw. Trauerredner oder Trauerrednerin ist auf den teilnehmenden Personenkreis nicht anzurechnen. Bestatter und weitere Helfer sind ebenso nicht anzurechnen, wenn sie mit der Trauergemeinde nicht in Kontakt stehen.

5. Rituelle Waschungen, soweit sie in den dafür vorgesehen spezialisierten Einrichtungen unter Wahrung der maßgeblichen hygienischen Standards und durch dafür ausgebildete Personen vorgenommen werden; die Teilnahme weiterer Personen bleibt untersagt.

Bei Aufbahrungen in Leichenhallen und ähnlichen Einrichtungen ist eine Besichtigung der Leiche durch mehrere Personen gleichzeitig untersagt.

An allen Veranstaltungen müssen die beteiligten Personen die Maßnahmen zum Infektionsschutz, insbesondere einen Abstand von mindestens 1,5 Metern zur nächsten Person, einhalten. Ausnahmen vom Mindestabstand sind nur bei hilfebedürftigen Personen zulässig.

Weitergehende Ge- und Verbote der Stadt- und Landkreise und der Gemeinden bleiben unberührt.

Diese Verordnung tritt am Tag ihrer Verkündung in Kraft. Gleichzeitig tritt die Verordnung vom 21. März 2020 außer Kraft.

Das Kultusministerium von Baden-Württemberg

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Information an die Bürger

Eggingen, 31.03.2020, 11.30 Uhr

Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger,

„Es ist ernst. Nehmen Sie es auch ernst.“ – Diese Worte unserer Kanzlerin bringen es auf den Punkt. Der Corona-Virus stellt eine weltumspannende Gefahr für Leben und Gesundheit dar, der sich keiner entziehen kann. Die steigenden Zahlen der Infizierten und der Toten sprechen für sich. Das öffentliche Leben überall in Deutschland wurde massiv eingeschränkt. Auch weiterhin gilt, Kontakte außerhalb der eigenen Familie auf das absolute Minimum zu reduzieren. Bleiben Sie bitte nach Möglichkeit zu Hause! Vermeiden Sie insbesondere Menschenmengen, wahren Sie die Sicherheitsabstände von 1,50m zu anderen Personen und wägen Sie genau ab, welche sozialen Kontakte für Sie in nächster Zeit tatsächlich notwendig sind!

Ich bin sehr froh und dankbar, dass sich die Egginger in den vergangenen Tagen an diese wichtigen Regelungen, die zu unser aller Schutz erlassen wurden, halten und einsichtig sind. Die Vorschriften haben nicht den Sinn, uns mutwillig in unseren Freiheitsrechten zu beschränken, diese Regelungen wurden erlassen, um Leben zu retten! Leider ist das Corona-Virus für viele immer noch zu abstrakt. Doch auch wir in Eggingen sind nicht davor gefeit. Auch wir haben in unseren Reihen schon vom Gesundheitsamt angeordnete Quarantäne-Fälle und auch nachweislich Infizierte. Aktuell sind es in Eggingen 12 Quarantäne-Anordnungen für Personen, die entweder in direktem Kontakt zu Infizierten standen oder selbst positiv getestet wurden (Stand: 31.03.2020, 11.30 Uhr). Helfen Sie deshalb bitte mit, dass wir den Virus in unseren Reihen eindämmen! Zeigen Sie, dass Sie verstanden haben, worum es geht.

Ein ganz besonderer Dank gebührt an dieser Stelle den Menschen, die jetzt in unseren Arztpraxen, im Krankenhaus, in den Apotheken, aber auch in der Grundversorgung zum Beispiel im Lebensmittelbereich oder in Bereichen sonstiger kritischer und systemrelevanter Infrastruktur arbeiten! Sie leisten Außerordentliches und riskieren ihre eigene Gesundheit. Ihnen allen gilt deshalb unser großer Dank!

Bitte machen Sie sich auch deutlich, dass die aktuelle Situation für viele Unternehmen, Betriebe und Dienstleister eine mitunter existenzielle Zerreißprobe ist. Zeigen Sie sich deshalb solidarisch und unterstützen Sie die hiesige Wirtschaft, wo und wie auch immer möglich! Auch uns als Kommune wird das Corona-Virus wirtschaftlich schwer treffen. Dennoch versuchen wir, wo immer es uns möglich ist, Privatpersonen wie auch die Wirtschaft zu unterstützen. So sind z.B. die Bescheide für die Kinderbetreuungsgebühren aktuell ausgesetzt, auch sind wir im Hinblick auf die Stundung von sonstigen Steuern, Beiträgen und Gebühren selbstverständlich gesprächsbereit.

Liebe Mitbürgerinnen, liebe Mitbürger,

es ist die Zeit des körperlichen Abstands, aber des gesellschaftlichen Zusammenrückens. Gehen Sie besonders aufmerksam mit Ihren Mitmenschen um und unterstützen Sie jene, die Hilfe brauchen. Nun gilt es zusammenstehen, indem wir miteinander statt gegeneinander arbeiten und solidarisch zu denen sind, die noch mehr Hilfe und Unterstützung benötigen als wir selbst. Ich danke Ihnen schon jetzt für Ihre Ruhe und Besonnenheit sowie für die persönlichen Einsätze vielfältigster Art!

Bleiben Sie gesund und helfen Sie mit, dass Ihre Mitmenschen gesund bleiben!

Ihr

Karlheinz Gantert, Bürgermeister

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Versorgungskonzept Landkreis Waldshut

Eggingen, 30.03.2020, 11.58 Uhr

 

Vorrangiges Ziel ist es, Patientenströme in Covid-19-Patienten und Nicht-Covid-19-Patienten zu trennen und insbesondere für Covid-19-Patienten neue stationäre Behandlungsmöglichkeiten zu finden. Der Verwaltungsstab des Landratsamtes unter der Leitung der Dezernentin, Frau Caren-Denise Sigg, hat tolle Arbeit gemacht. Es ist uns gelungen, die Kliniken und Rehabilitationszentren im Landkreis für die Umsetzung dieses Plans zu gewinnen. Gemeinsam mit den Fachleuten aus dem Klinikums Hochrhein wurde ein Versorgungskonzept für den ganzen Landkreis entwickelt. Vorgesehen für die stationäre Intensiv-Behandlung von Covid-19-Erkrankten sind nun das Klinikum Hochrhein in Waldshut und die Lungenfachklinik in St. Blasien. Bei abklingenden Symptomen oder nur moderaten Verläufen können Covid-19-Patienten auch in der Feldbergklinik St. Blasien, im Sigma Zentrum Bad Säckingen und in den Fachkliniken Sonnenhof Höchenschwand behandelt werden.

Zur Aufrechterhaltung der medizinischen Versorgung der Nicht-Covid-19-Patienten konnten – unterstützend zu der bisherigen Versorgung im Klinikum Hochrhein und im Hegau-Bodensee-Klinikum in Stühlingen – die Rehaklinik Bad Säckingen, die AKH Klinik Hotzenplotz in Rickenbach und die St. Georg Klinik in Höchenschwand gewonnen werden.

Dem Klinikum Hochrhein kommt dabei eine zentrale Rolle zu. Das Klinikum fungiert als Drehscheibe für die Planung. Es managt die verfügbaren Intensivbetten im Landkreis und kümmert sich zusammen mit der Oberleitstelle in Stuttgart und der Leitstelle in Waldshut um die Planung der verfügbaren Ressourcen. Die Patientenaufnahme erfolgt nach einer sogenannten Teletriage. Werden Rettungskräfte zu Patienten gerufen, so entscheiden diese nach telefonischer Rücksprache mit den diensthabenden Notärzten über die Patientenzuweisung für alle Kliniken im Landkreis. Die Zuweisung eines Patienten an eine Klinik erfolgt nach den Kriterien: Zustand des Patienten, verfügbarer Raum in den Kliniken, medizinische Ausstattung, vorhandene Fachkapazitäten.

Zu den weiteren Maßnahmen des Landkreises gehört auch die Einrichtung eines „Isolations-Zentrums“ für Menschen, die leicht an Covid-19 erkrankt sind und in häusliche Quarantäne müssen. Ist dies aber nicht umsetzbar, weil sie mit einer besonders vulnerablen Person, also einer Person, die einer Risikogruppen angehört, in einem Haushalt leben, bietet der Landkreis eine Ausweichmöglichkeit in der ehemaligen Gemeinschaftsunterkunft in Bad Säckingen an.

In der Waldshuter Chilbihalle wurde zusätzlich noch eine Fieberambulanz eingerichtet.

Auf der dieser Seite untergeordneten "Download"-Seite steht eine übersichtliche Darstellung des Konzepts zur Ansicht und zum Ausdruck bereit.

 

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Corona - Nachbarschaftshilfe in unserer Gemeinde! 
Eine Aktion des Südkuriers

Eggingen, 20.03.2020, 21.28 Uhr

 

Bitte helfen Sie über die Aktion "skverbindet" Ihren Mitbürgern unter 

https://www.skverbindet.de/

 

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Alle zentralen schulischen Abschlussprüfungen werden verlegt!

Eggingen, 20.03.2020, 16.27 Uhr

Nach Mitteilung des Kultusministeriums sollen alle zentralen schulischen Abschlussprüfungen auf die Zeit nach dem 18. Mai 2020 verlegt werden. Nähere Einzelheiten können aus der Pressemitteilung, welche auf der dieser Seite untergeordneten Download-Seite zum Download bereit steht, entnommen werden.

 

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Aufforderung zur Mithilfe!
Jeder von Ihnen ist in der Verantwortung!

Eggingen, 19.03.2020, 16.40 Uhr

 

Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger, liebe Jugendliche, liebe Kinder,

nachdem das Corona-Virus längere Zeit ein weit entferntes Problem war, ist es nun mit aller Wucht auch bei uns in der Gemeinde angekommen.

Es geht heute nicht mehr darum das Virus zu besiegen, sondern nur noch darum die Übertragungsgeschwindigkeit und damit die weitere Ausbreitung zu verlangsamen. Dafür müssen wir alles in unserer Macht stehende unternehmen. Damit wir dieses Ziel erreichen, wurden von den übergeordneten Behörden bereits weitreichende Maßnahmen beschlossen. Mit der Schließung von Schulen und Kindergärten ist eine bislang ungeahnte Dimension erreicht worden.

Auch in unserer Gemeinde sollten wir den empfohlenen und notwendigen Weg konsequent mit- und weitergehen. Für uns alle sicherlich nicht einfach. Als eine der ersten Maßnahmen haben wir am 20.03.2020 eine Allgemeinverfügung erlassen, in welcher alle Veranstaltungen (auch im privaten Bereich) untersagt werden, zu denen mehr als 50 Teilnehmer/innen erwartet werden. Diese Allgemeinverfügung wurde im letzten Amtsblatt Nr.12 vom 20.03.2020 öffentlich bekannt gemacht und trat am Tag nach der Bekanntmachung am 21.03.2020 in Kraft. Wie Sie sicherlich schon festgestellt haben, ist in der Corona-Krise vieles mittlerweile sehr schnelllebig geworden; das, was an einem Tag noch veröffentlicht und bekanntgegeben wurde, ist bereits am nächsten Tag schon wieder hinfällig. So verhält es sich auch mit unserer erlassenen Allgemeinverfügung.

Am 17. März 2020 hat die Landesregierung eine „Verordnung über infektionsschützende Maßnahmen gegen die Ausbreitung des Virus SARS-Cov-2 (Corona-Verordnung – Corona-VO)" erlassen. Diese Verordnung steht über unserer Allgemeinverfügung und setzt diese damit außer Kraft. Mit dieser Verordnung werden Schließungen von Einrichtungen und Veranstaltungsräumen, Schulen, Kitas, Spielplätzen und Geschäften verordnet. Versammlungen jeglicher Art, Zusammenkünfte auf privater oder gesellschaftlicher Ebene sind untersagt! Das Spielen auf Spielplätzen oder auf dem Bolzplatz ist verboten! Es sind Einschränkungen, wie es sie sowohl im Land wie auch im Bund bisher noch nie gab.

Ebenso haben wir mit sofortiger Wirkung zudem alle gemeindeeigenen Einrichtungen, z.B. unsere Gemeindehalle mit Bühne und Pfarrsaal, das Vereinsheim "Am Kanal" sowie das Probelokal des Musikvereins geschlossen. Wir empfehlen allen Vereinen, soweit nicht ohnehin schon geschehen, ihre Hauptversammlungen, Vereinsveranstaltungen, Proben und Trainingsbetriebe abzusagen und auf einen späteren Zeitpunkt zu verlegen.

All diese Maßnahmen sind zunächst bis zum 20. April 2020 befristet. Danach werden wir aufgrund der dann aktuellen Lage neu entscheiden.

Mir ist klar, dass diese Maßnahmen weitreichende Konsequenzen für unser Zusammenleben und unsere Gewohnheiten haben. Fast jeder von uns ist betroffen. Wir erleben derzeit eine unwirkliche Krise. Seit dem Zweiten Weltkrieg gab es keine Herausforderung an unser Land mehr, bei der es so sehr auf unser gemeinsames, solidarisches Handeln ankommt. Unsere Vorstellung von Normalität, von öffentlichem Leben, von sozialem Miteinander – all das wird auf die Probe gestellt wie nie zuvor! Diese Krise lässt sich nur gemeinsam bewältigen, wenn sich ALLE, und damit meine ich auch wirklich Alle (jeder Einzelne), sich an die Regeln hält. Die von der Regierung gemachten Vorschriften müssen befolgt werden! Es ist von existenzieller Bedeutung, das öffentliche Leben soweit es geht herunterzufahren.

Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger, liebe Jugendliche, liebe Kinder,

ich bitte Sie, ich appelliere an Sie, ja, ich fordere Sie auf: Halten Sie sich an die Regeln, die uns bis jetzt schon auferlegt worden sind! Es liegt nun an Ihnen persönlich, ob die von der Regierung bereits beschlossenen Maßnahmen und Einschränkungen ausreichen, um die Verbreitung des Corona-Virus zu verlangsamen! Wenn wir uns nicht daran halten, können weitere, noch schärfere Maßnahmen ergriffen werden, und diese heißt dann: AUSGANGSSPERRE!

Miteinander und füreinander. Mit unseren Maßnahmen möchten wir den erforderlichen Beitrag dazu leisten, dass die Verbreitung des Virus baldmöglichst eingedämmt werden kann.

Ich danke Ihnen allen für Ihr Verständnis und kommen Sie gut und gesund durch die nächsten Wochen!

Ihr

Karlheinz Gantert, Bürgermeister

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Bescheinigung für Grenzgänger zum Grenzübertritt

                                                                                               Eggingen, den 19.03.2020, 8.00 Uhr

Der Bund hat einheitliche Bescheinigungen für den Grenzübertritt für Grenzgänger geschaffen. Das entsprechende Formular steht auf der Seite "Das Corona-Virus-Downloads" zum Ausdruck bereit und kann nach der Bestätigung des Arbeitgebers an der Windschutzscheibe angebracht werden.

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Informationen aus der Seelsorgeeinheit Eggingen-Stühlingen

"Hl. Kreuz"

Eggingen, 18.03.2020 um 15.14 Uhr

Auch unsere Kirchen (evangelisch wie katholisch) sind von der Corona-Pandemie betroffen. Neueste Informationen aus unserer Seelsorgeeinheit "Eggingen-Stühlingen Hl. Kreuz" können ebenfalls aus der dieser Seite untergeordneten Download-Seite entnommen werden. Hierbei gibt es Informationen zu den Themen:

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Sperrung der Gemeindehalle, des Pfarrsaals, des Vereinsheims „Am Kanal“ sowie des Probelokals des Musikvereins auf Grund der Corona-Pandemie

Eggingen, 16.03.2020 um 15.40 Uhr

 

Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger, liebe Vereinsmitglieder,

nachdem die Landesregierung auf Grund der Corona-Pandemie am vergangenen Freitag (13.03.) beschlossen hat, alle Schulen und Kindertageseinrichtungen im Land bis nach den Osterferien zu schließen, sind wir von Seiten der Behörden auch angehalten worden, alle unsere kommunalen Schul-, Versammlungs- und Veranstaltungsräume vorerst für jegliche Art von Veranstaltungen / Versammlungen / Zusammenkünfte / Vereins- und Trainingsbetriebe zu sperren!

Aus diesem Grunde sind ab sofort bis auf weiteres

- die Gemeindehalle inkl. der Bühne und des Pfarrsaals sowie

- das Vereinsheim „Am Kanal“

-das Probelokal des Musikvereins

für jegliche Art der Benutzung gesperrt!

Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger, an dieser Stelle möchte ich betonen, dass diese für alle Betroffenen einschneidenden Maßnahmen getroffen werden, um die Verbreitung des Corona-Virus in Baden-Württemberg zu verlangsamen, damit für die Bevölkerung insgesamt noch besser medizinische Vorsorge getroffen werden kann. Dies ist unser aller gemeinsames Anliegen.

Ich bitte Sie um Beachtung und um Mitwirkung, damit wir die Herausforderungen der vor uns liegenden Zeit meistern können. Ich danke Ihnen vorab für Ihr Verständnis, dass wir die sowohl vom Land, als auch die von uns beschlossenen (und sicherlich noch zu beschließenden) großen Schritte ergreifen müssen!

Ihr Bürgermeister

Karlheinz Gantert

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Schließung des Kindergartens und der Grundschule

Eggingen, 15.03.2020 um 17.10 Uhr

Um die Ausbreitung des Corona-Virus einzudämmen, hat die Landesregierung am 13. März 2020 beschlossen, ab Dienstag, den 17. März 2020, landesweit alle Schulen, Kindertageseinrichtungen und Kindertagespflegeeinrichtungen bis einschl. Ende der Osterferien (17. April 2020) zu schließen.

Wenn beide Elternteile oder Alleinerziehende in Bereichen arbeiten, die für das öffentliche Leben unabdingbar sind, kann ein Antrag auf Aufnahme in eine Notgruppe gestellt werden. Dieser steht zum Download auf der dieser Seite untergeordneten Seite "Corona-Virus" bereit unter "Antrag auf Notgruppenbetreuung". Ebenfalls steht ein Anschreiben auf der untergeordneten Seite zum Download bereit, in welchem der Grund dieser drastischen Maßnahme sowie die Voraussetzungen für die Aufnahme in eine Notgruppe beschrieben sind.

Bitte geben Sie den Antrag bis Montag, 16.03.2020, bis 13.00 Uhr bei Ihrer Kindergartenleitung oder der Grundschulleitung ab.

Wir bitten die Eltern, am Montag (16.03.2020) die persönlichen Gegenstände Ihrer Kinder aus den Einrichtungen mit nach Hause zu nehmen. Falls die Kinder bereits am Montag zu Hause bleiben, bitten wir Sie, die Gegenstände abzuholen.

 

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Corona-Virus

Eggingen, 13.03.2020 um 16.20 Uhr

Gebündelte Informationen zum CoronaVirus

Ausgehend von der chinesischen Stadt Wuhan breitet sich das neuartige Corona Virus (SARS-CoV-2) weiter aus. Um eine Weiterverbreitung in Deutschland und speziell in Baden-Württemberg zu verhindern, ist es wichtig, Fälle frühzeitig zu erkennen, sie zu isolieren und Hygienemaßnahmen konsequent einzuhalten. Das Robert Koch-Institut erfasst kontinuierlich die aktuelle Lage, bewertet alle Informationen und schätzt das Risiko für die Bevölkerung in Deutschland ein. Es handelt sich weltweit und in Deutschland um eine sehr dynamische und ernst zu nehmende Situation. Bei einem Teil der Fälle sind die Krankheitsverläufe schwer, auch tödliche Krankheitsverläufe kommen vor. Die Zahl der Fälle in Deutschland steigt weiter an.

Die Gefährdung für die Gesundheit der Bevölkerung in Deutschland wird derzeit insgesamt als mäßig eingeschätzt. Diese Gefährdung variiert aber von Region zu Region und ist in „besonders betroffenen Gebieten“ höher. Die Wahrscheinlichkeit für schwere Krankheitsverläufe nimmt mit zunehmendem Alter und bestehenden Vorerkrankungen zu. Die Belastung des Gesundheitswesens hängt maßgeblich von der regionalen Verbreitung der Infektion, den vorhandenen Kapazitäten und den eingeleiteten Gegenmaßnahmen (Isolierung, Quarantäne, soziale Distanzierung) ab und kann örtlich sehr hoch sein. Diese Einschätzung kann sich kurzfristig durch neue Erkenntnisse ändern.

Es wird davon ausgegangen, dass die Inkubationszeit bei dem Virus bis zu 14 Tage beträgt.

Nach derzeitigem Stand (15.03.) sollten Personen, die sich zuletzt in Risikogebieten

(nach Angaben des Robert-Koch-lnstituts sind dies derzeit)


aufgehalten haben oder Kontakt mit einer an dem neuen Coronavirus erkrankten Person hatten, und bis 14 Tage nach der Rückkehr bzw. dem Kontakt grippeartige Krankheitssymptome entwickeln, umgehend telefonischen Kontakt zu ihrem Hausarzt oder dem kassenärztlichen Notdienst aufnehmen. Das lnfektionsgeschehen ist derzeit ein sich dynamisch entwickelndes Szenario, so dass für tagesaktuelle Informationen auf die lnternetseite des Landesgesundheitsamts verwiesen wird.

https://www.gesundheitsamt-bw.de/lga/DE/Startseite/aktuelles/Termine_Hinweise/Seiten/default.aspx

 
Für Fragen zum Coronavirus hat das Landesgesundheitsamt zudem eine Hotline unter Tel. 071 11904-39555 eingerichtet. Zudem können Sie bei dringenden Rückfragen auch das Kultusministerium unter Tel. 071 1 1279-2706 erreichen.

Informationen finden Sie auch auf der Seite des Gesundheitsamtes des Landratsamtes Waldshut: https://www.landkreis-waldshut.de/aktuelles/informationen-zum-neuartigen-coronavirus/

Aktuelle Informationen und Risikobewertung des Robert-Koch-Instituts zum neuartigen Coronavirus (unter anderem mit Hinweisen und Diagnosen, Hygiene und Infertionskontrolle): https://www.rki.de/DE/Content/InfAZ/N/Neuartiges_Coronavirus/nCoV.html

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