Haben Sie Fragen zum Thema "Müll"?

Dann wenden Sie sich bitte an das Landratsamt Waldshut, ' 07751 / 86 -

Homepage des Eigenbetriebes: www.abfall-landkreis-waldshut.de

E-Mail: abfallwirtschaft@landkreis-waldshut.de

Gelber Sack, Firma Remondis ' 07622 / 6 66 83 - 11


 

Abholtermine im 1. Halbjahr 2010

 

 Restmüll

Grünabfälle 

Pappe 

Blaue Tonne 

Gelbe Säcke 

 Mittwoch

21.04. 

27.01.

 09.01.

 

 

 

24.02. 

05.02.

 

 

 

 24.03.

 05.03.

 

 

 

 21.04.

 03.04.

 

 

 

 19.05.

 30.04.

 

 

 

 16.06.

29.05.

 

 

 

 

25.06. 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 


Sperrmülltag ohne „Spechte“

 

Das Sperrmüllauto kommt nur noch auf Bestellung: „Etwas völlig Neues“ verspricht Elmar Weißenberger, Chef des Abfallwirtschaftsbetriebes, den Kreisbewohnern. 55 000 Haushalten zwischen Wehr und Jestetten flattern im Januar mit einem Infoblatt auch zwei Abrufkarten ins Haus. Damit will der Landkreis den „Sperrmüllspechten“ das Stöbern vermiesen. Zweimal im Jahr können die Haushalte je zwei Kubikmeter Sperrmüll oder Altholz abholen lassen. Oder das überflüssige Teil kann – ebenfalls gegen Karte – auf sechs Recyclinghöfen und den Annahmestellen Lachengraben und Münchingen abgeliefert werden. Abgeholt werden das alte Sofa oder die ausrangierten Türen innerhalb von vier Wochen, nachdem die „Bestellung“ beim Abfallwirtschaftsbetrieb des Kreises eingeht. Für Eilige kostet die Entsorgung bares Geld, 75 Euro; „Expressabholung“ heißt beim Landkreis: innerhalb einer Woche. Einen „Servicegewinn für die Bürger“ erwartet Landrat Tilman Bollacher von der Sperrmüllabfuhr auf Abruf, „weil jeder Haushalt künftig den Zeitpunkt der Entsorgung individuell steuern kann“. Der Service hat allerdings Grenzen: Pro Karte nimmt die Firma Kühl höchstens zwei Kubikmeter mit. Es handle sich um „Zirka-Werte“, versichert Landrats-Sprecher Jürgen Glocker. Erst wenn dieses Volumen deutlich überschritten sei, müssten die Anlieferer bezahlen: 40 Euro für den Kubikmeter. Wer beide Karten gleichzeitig abgibt, darf vier Quadratmeter abliefern, egal ob Sperrgut oder Altholz.Anlass für die Umstellung, die der Kreistag im November beschloss, waren angeblich „verschiedene Probleme“, Beeinträchtigungen des Ortsbildes „durch zu langes Herumstehen von Müll oder das Durchstöbern durch Dritte“, so das Landratsamt. Ärger mit den „Sperrmüll-Spechten“ gab es laut Glocker in Wehr, Bad Säckingen, Waldshut-Tiengen, Lauchringen und St. Blasien. Der Vorwurf einiger Bürgermeister an die meist aus Osteuropa kommenden „Sammler“: Sie würden beim Stöbern oft Reste hinterlassen, die hinterher von der Gemeinde beseitigt werden müssten. „Wir gehen davon aus, dass das Problem minimiert wird, weil es sich nicht mehr lohnt“, sagt Jürgen Glocker. 

 

 

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